Babette's Genusspost im November |
"Warm ums Herz"
...wird uns trotz Fröstelwetter im November gleich aus mehreren Gründen:
die feinen Suppen, die wir für Sie kochen, kommen nun auch etwa 10.000 Armutsbetroffenen zugute, die von der Wiener Tafel betreut werden. Im Rahmen der Aktion "Suppe mit Sinn" spenden wir wie auch viele andere engagierte Gastronomen einen Euro pro verkaufter Portion Suppe in den Monaten November und Dezember an die Wiener Tafel.
In eigener Sache freuen wir uns über den Erfolg des Buches "Pfeffer -Rezepte und Geschichten um Macht, Gier und Lust" von Babette's Inhaberin Nathalie Pernstich und ihrem Co-Autor und Vater Konrad Pernstich, denn es wurde vom Deutschen Institut für Koch- und Lebenskunst zum Kochbuch des Monats gewählt. Was Ingo Holland zum Buch sagt: "Frech, frisch, heiß und bunt..."
Und nicht zuletzt schüren wir schon den Ofen und die saisonale Vorfreude, denn einen guten Weihnachtsstollen darf man ruhig 6 Wochen vor dem Fest backen! Frisches Lebkuchen- und Stollengewürz sowie unsere beliebte Glühweinmischung sind bereits abgefüllt, den gemütlichen Backnachmittagen steht also nichts mehr im Wege!
Wir wünschen Ihnen einen gemütlichen Monat.
|
Alle Inhalte im Überblick: |
|
KOCHBÜCHER IM NOVEMBER
Nutzen Sie die dunklen Tage zum Nachkochen. |
GEWÜRZE FÜR DIE KALTE JAHRESZEIT
Unser aktuelles 3er- Tragerl: Advent |
KLEINE GEWÜRZKUNDE ZU KAFEE
Nicht nur als Getränk, auch als Gewürz schmeckt Kaffee ganz ausgezeichnet. |
Viel Spaß beim Lesen!
Neue Kochbücher im November |
Mehr Rezensionen gibt es hier
Was kann man von einem Buch namens Die neue Wiener Küche erwarten? Regionale Fisch- und Fleischgerichte, Rezepte mit Innereien und dazu das Beste an Gemüse, was Wien zu bieten hat. Wenn der Autor dieses Buches dann Christian Petz heißt ist klar, dass alle Gerichte höchst kreativ und modern im Bewusstsein der Küchentradition gekocht werden. Und wie das schmeckt, davon konnten wir uns selbst überzeugen: Rieslingkutteln mit Schneckenkipferln und Bachforellenfilet im Kressefond mit Wildkräutersalat haben ganz ausgezeichnet gemundet und uns ebenso zum Nachkochen angeregt wie Waller in Steinpilz-Zwiebel-Sauce (passend zum Herbst) oder die vegetarischen Krautkrapfen. Abgerundet durch Grundrezepte und viele persönliche Tipps ist ein Buch entstanden, das klassische Komponenten neu kombiniert und interpretiert und somit seinem Titel absolut gerecht wird.
Christian Petz, Die neue Wiener Küche, Christian Brandstätter Verlag, €34,95.
In ihrem Beruf beschäftigt sich die Dänin Anette Eckmann mit Inneneinrichtung, für kulinarische Inspiration zieht es sie aber nach draußen: Aus der grünen Speisekammer der Natur holt sie Gänsefuß, Engelwurz, Fichte und Vogelbeere sowie Brombeeren, Äpfel und Walnüsse. Die gesammelten Naturgaben verwandelt sie auf vielfältigste Weise in originelle Köstlichkeiten für Gaumen und Auge, etwa Hochprozentiges, Eingemachtes, Kandiertes, Gebackenes oder Getrocknetes. Die eine oder andere Zutat kommt der saisonalen Tischdekoration zugute, denn für Schönes hat Eckmann ein Händchen, wie die Fotos in diesem wirklich hübschen, ideenreichen Buch beweisen.
Anette Eckmann, Wild Kochen – Aus der grünen Speisekammer der Natur, Christian Verlag, € 30,80.
 Auch dem Schweizer Sternekoch Stefan Wiesner dient die Natur als Speisekammer, aber nicht nur seine unmittelbare: neben heimischen Rottannenzapfen, Sauerklee und allerlei Wild und Flussgetier finden Wasserbüffelmolke, Papaya, Arganöl und Sandelholz gleichermaßen Verwendung in seinen avantgardistischen Kreationen. Sein Begriff der „organischen Küche“ räumt auch die Verwendung von Kieselsteinen, Torf (mit Schoko!), Ameisensäure und diversem Geäst sowie molekularen Küchentechniken ein und hat ganz und gar alchimistische Anklänge. So heißen die Menüs „Cernunnos, der Gehörnte“, „Ruf der Elfen“ oder „Moorgeflüster“, große Mysterien werden „ganz normalen“ KöchInnen auch bei der praktischen Umsetzung der Rezepte begegnen. Großteils ist dieses Werk wohl eher zum Bestaunen als zum Nachkochen geeignet. Andererseits, warum sollte man sich nicht an die Herstellung von „Stahl-Ton-Crunch“ (Zutaten: Fizzy-Granulat, Stahlnägel, Tonerdepulver, Wasser und Zucker) wagen?
Stefan Wiesner, Wiesner – Avantgardistische Naturküche, AT Verlag, € 71,90.
Was nahbare und nachkochbare Landküche auf höchstem Niveau betrifft, ist auf die Gebrüder Obauer stets Verlass. In ihrem neuen Buch (endlich!) „Vom Kochen auf dem Lande“ wird in der gewohnt gekonnten, feinfühligen Manier der beiden Haubenköche Bodenständiges raffiniert interpretiert. Nicht, dass alles immer kompliziert sein muss: bei der „Würtslsuppe für alle Tage und für Anspruchsvolle“ lassen die Obauers die Wahl zwischen Maggiwürze und lang geköchelter Rindssuppe, und verschmähen die einfache Variante dabei keinesfalls. Allein diese Haltung bereitet Freude, sowie Ideen wie Paradeiser mit Dattelpaste und Wermutsauce, Forelle blau mit Hollerblüten oder Hirschtartar auf Kletzenbrot. Wir legen Ihnen dieses Buch wärmstens ans Herz!
Rudolf und Karl Obauer, Vom Kochen auf dem Lande – Rezepte für den raffinierten Naturgenuss, Zabert Sandmann, € 25,50.
Das 3er-Tragerl im Novemer |
Advent
Da es für uns nicht früh genug losgehen kann mit den gemütlichen Backnachmittagen und herbstlichen Runden zu Hause, gibt es ab jetzt ein 3er-Tragerl mit Gewürzen, die das Herz (und den Bauch) erwärmen.
Lebkuchengewürz ist eine wohlbekannte Gewürzmischung für den traditionellen Lebkuchen, der ja bereits jetzt schon gebacken werden kann. Auch zu Cookies oder Ragouts passen die warmen Aromen. Ingwer, Piment, Nelken und eine Prise Pfeffer verfeinern viele Wintergerichte - seien Sie ruhig experimentierfreudig.
In unserem Stollengewürz vereinen sich Zitrusaromen mit den wärmenden Komponenten Nelke, Koriander, Macis und Zimt. So schmeckt der traditionelle Christstollen besonders gut. Auch die Äpfel, Birnen und Quitten der Saison freuen sich über eine Prise dieser Gewürzmischung - in Kompotten, Kuchen oder Strudeln.
Unser Glühweingewürz aus Zimt, Kardamom, Rosen, Hibuskus und Sternanis verwenden wir das ganze Jahr. Im Sommer als Eistee getrunken oder an kühleren Tagen vermischt mit schwarzem Tee, Milch und Zucker - frisch aufgegossen schmeckt diese Gewürzmischung einfach immer. Doch zum absoluten Star wird sie im Winter, denn zusammen mit Wein und Orangen wird sie zum besten und warm-gewürzigsten Glühwein, denn man sich nur vorstellen kann. Für Kinder (und tagsüber) auch in warmem Apfelsaft unglaublich gut.
Feinen Kaffeegeschmack schätzen wir natürlich in erster Linie aus der Tasse oder in süßen Naschereien und Desserts. Aber haben Sie auch schon einmal versucht, pikante Speisen mit dem intensiven, herben Aroma von geröstetem Kaffee zu beleben? Nur zu: ein kleiner Teelöffel gemahlenen Kaffee vermischt mit einem Esslöffel Wildgewürz verleiht einem Ragout eine wunderbare Tiefe – eine Mischung, die wir als „Arabica Rub“ fertig für Sie im Regal stehen haben! Auch als Würzkruste, ebenfalls gemischt mit Gewürzen wie Wacholder, Muskat, Piment, Pfeffer und getrockneten Kräutern, für ein Rind- oder Rehfilet (oder Lachs!) bringt Kaffee eine knusprig-aromatische Note ins Genussspiel, und eine Prise Kaffee in geschmorten Karotten hat auch schon so manchen Gast überrascht. Ein kleiner Tipp für die süße Küche: wenn Sie nächstes Mal Birnen einmachen, kochen Sie im Sud ein paar ganze Kaffeebohnen mit, so wie Sie sonst eine Vanilleschote beifügen würden. |
Viele Genüsse wünscht allen herzlichst
Schleifmühlgasse 17, 1040 Wien
Tel: 585 5165
Am Hof 13, 1010 Wien
Tel: 533 6685
www.babettes.at |


PFEFFER
Das Buch des Monats und die vielen darin vorgestellten Pfeffersorten finden Sie natürlich bei uns.
UNSER AKTUELLES 3ER-TRAGERL:
ADVENT
mit
Lebkuchengewürz
Stollengewürz
Glühweingewürz
TERMINE IM NOVEMBER
Buch Wien 2011, 10.-13.11.
Auch wie werden uns dort umsehen und hoffentlich einige Neuheiten entdecken.
|